Bücher rund um die Bewerbung und das wissenschaftliche Leben nach dem Studium
Christian Püttjer, Uwe Schnierda, Hillar Mets: Assessment-Center-Training für Hochschulabsolventen: Diplom - Magister - Bachelor - Master - Staatsexamen - PromotionViele Berufseinsteiger erhalten plötzlich in ihrem Bewerbungsprozess für ihre neue Stelle eine Einladung zu einem Assessment-Center. Da dieser Begriff sehr neu ist, fragt man sich, was sich dahinter verbirgt. In der heutigen Zeit werden immer mehr die Softskills, die ein Bewerber mitzubringen hat, betont. Viele Bewerber haben sich darauf eingestellt und erzählen den Personalchefs über all ihre Softskills, die sie angeblich besitzen würden. Aber wie sieht es in der Realität aus? Dies soll durch ein Assessment-Center herausgefunden werden. Wenn Sie eine Einladung zu einem solchen Termin erhalten, so können Sie sichergehen, dass man sie fachlich für die Stelle geeignet hält. Nun wird ihre soziale und methodische Kompetenz unter die Lupe genommen, indem man verschiedene Gespräche in Form von Vorstellungsvorträgen, Gruppendiskussionen, Rollenspielen und einige Spiele, wie beispielsweise die Postbox, mit Ihnen durchführt. Das vorliegende Buch erklärt den Sinn dieser Veranstaltungen. Anhand des Sinnes wird erklärt, worauf aus ankommt und was die Bewerter, die sich unter die Bewerber mischen, erwarten. Eine optimale Vorbereitung ist so möglich. Das Buch sei jedem ans Herz gelegt, der zu einem Assessment-Center eingeladen ist.
| |
Helga Knigge-Illner: Der Weg zum Doktortitel - Strategie für die erfolgreiche PromotionDie Diplomarbeit hat Spass gemacht und Du meinst, dass wissenschaftliche Schreiben liegt Dir? Dann liebäugelst Du vielleicht mit einer Doktorarbeit. Da ist dieses Buch genau das richtige für Dich. Von einer Psychologin wird der typische Doktorand und seine Herausforderungen beschrieben. Es wird aufgezeigt, welche inneren und äußeren Schwierigkeiten Dir bei während der Doktorarbeit begegnen und wie Du diese bemeistern kannst: Eine Doktorarbeit zu schreiben ist keineswegs ein Thema für jedermann. Wo andere aus Deinem Jahrgang schon in der freien Wirtschaft richtig Geld verdienen, musst Du noch an Deinem Schreibtisch oft in einsamen Stunden bei niedrigstem Gehalt sitzen und Dich in das Thema Deiner Doktorarbeit hinein vertiefen. Quasi für umsonst einer solch anstrengenden Arbeit nachzugehen, muss Dir Spass machen. Gleichzeitig ist ein hoher Grad an selbständiger Arbeit gefragt. Niemand kann Dir mehr sagen, ob Du gerade gute Arbeit oder schlechte Arbeit leistest. Zusätzlich musst Du mit einer gewissen Gleichgültigkeit Deiner Umwelt gegenüber Dir klarkommen. Teilweise ist sogar Dein Doktorvater selbst gleichgültig. Auf der anderen Seite jedoch formen Dich auch die Jahre der Doktorarbeit weiter in Deiner Persönlichkeit. Das Buch zeigt Dir auf, welche Klippen es alles zu umschiffen gilt. Es zeigt Dir aber auch auf, wie am besten die Doktorarbeit gelingt. Die Autorin spart nicht daran, zahlreiche Doktoranden in Zitaten zu Wort kommen zu lassen, so dass sich der das Buch lesende Doktorand in seinen Problemen sehr verstanden fühlt. Andererseits ist es an vielen Stellen sehr theoretisch psychologisch-analysierend geschrieben, was an der Autorin liegt, die selbst Psychologin ist. Aber wenn der angehende Doktorand diese Textform nicht mag und sie nicht verstehen will, sollte er lieber schon im Vorfeld das Thema seiner Arbeit fallen lassen. Ein sehr gelungenes Buch für all diejenigen, die mit dem Doktortitel liebäugeln.
|


